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Rauhnachtler haben Breitenberg in der Hand
20.01.2011 19:36
Riesenspektakel versetzt die "Neue Welt" in Ausnahmezustand
Mit ohrenbetäubendem Lärm sind wilde Horden am 28. Dezember 2010 in Breitenberg eingezogen. Die Rauhnachtler trieben wie bereits im vergangenen Jahr die bösen Geister aus. Über 400 Gäste aus Nah und Fern verfolgten bei frostigen Temperaturen gespannt das Geschehen vor dem Gasthaus "Breitenberger Hof". Mit ihren schweren, dumpf scheppernden Glocken begleiteteten die Unterhöhenstettener Wolferer den Einzug der Waldkirchner Rauhnachtler in Breitenberg und eröffneten die wilde Hatz. Darauf sangen Walddämonen, Feuerteufel, Schrazln, Habengoapn, Seelvögel und Thamerln in ihren teilweisen furchterregenden Masken und Kostümen das Lied "Heit is d´Rauhnacht". Zum Zeichen der Vertreibung der bösen Geister entfachten die Feuerteufel einen Strohhaufen und verbrannten unter lautem Gegröhle und mächtigem Geschepper der Glocken eine an einem Galgen befestigte Hexe. Untermauerung fand das Ritual durch die "Goaßlschnalzer" aus Freyung.
Foto: Rührl
