Archäologischen Staatssammlung im Museum Quintana in Bayern

07.05.2010 20:54

Sonderausstellung: „Thermen Römischer Badeluxus nördlich der Alpen“

Künzing (tvo). Im antiken Rom lag der Wasserverbrauch um das Vier- bis Fünffache höher als der moderner Industriestaaten. Begründet war dies durch die ausschweifende Badekultur der Römer: Ihre Thermen waren Luxusanlagen, äußerst aufwändig sowohl in der Ausstattung als auch im Betrieb. Verglichen mit ihnen muten die heutigen Badelandschaften eher bescheiden an. Einen Eindruck vom Badeluxus der alten Römer, wie man ihn auf dem Gebiet nördlich der Alpen fand, vermittelt bis Anfang August eine Sonderausstellung im Museum Quintana in Künzing im Landkreis Deggendorf. Texttafeln sowie Modelle und originale Ausstellungstücke aus der Archäologischen Staatssammlung München, den Museen der Stadt Landshut und dem Stadtmuseum Wels informieren den Besucher abwechslungsreich und umfassend über die Entstehung und Entwicklung der römischen Thermen und geben einen Überblick über alles, was sich in diesen „Freizeitzentren“ der römischen Antike abspielte. Die damalige Heiztechnik wird anhand des Modells einer Hypokaust-Heizung dargestellt, einer Art Fußbodenheizung, die in Griechenland entwickelt wurde und die sich durch ihren hohen Wirkungsgrad – über 90 Prozent – auszeichnet. Informationen: Museum Quintana, Archäologie in Künzing, Gemeinde Künzing, Osterhofener Straße 2, 94550 Künzing, Tel. 08549/9731-12, Fax 08549/9731-11

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